[How to] Cache verstecken für Anfänger Teil 1 – Dose

Da ich immer wieder auf Geocaches stoße die von recht neuen Geocachern gelegt wurden und man dabei immer wieder auf Anfänger-“Fehler” trifft, will ich mich hier mal etwas dem Thema Cache verstecken annehmen. Der ganze Beitrag wird bestimmt nicht vollständig sein und der/die ein oder andere wird wohl auch andere Ansichten als ich haben. Sinn soll einfach sein, das bestimmte Fehler erst gar nicht gemacht werden. Vielleicht ist es ja auch für manchen ganz hilfreich.

Fangen wir mal mit den richtigen Behältern an. Wichtig ist hierbei das sie recht stabil sind und den Inhalt gegen Feuchtigkeit schützen. Bei den meisten Geocaches müssen sie also witterungsbeständig sein. Ein richtiger Behälter ist also ein Muss, eine Plastiktüte allein reicht auf keinen Fall aus.

dosen

Die Tarndecken die ihr da oben übrigens seht sind Zeltplanen aus dem BW-Shop. Zur Tarnung gar nicht übel.

Ich gehe jetzt mal ein paar Größen durch. Fangen wir mal mit dem Nano an.

Nanos

nanoNanos werden bei GC.com nicht als extra Behälter aufgeführt, sie laufen unter Mikros. Nanos sind aber eben noch mal eine ganze Nummer kleiner. Für diese Caches werden z.B. Adressbehälter verwendet die ihr von Hundehalsbänder kennt. In verschiedenen Internetshops kann man auch extra Nanos kaufen. Die hier abgebildeten haben sogar einen Magneten damit sie leichter zu verstecken sind. Über den Sinn von Nanos soll sich jeder selbst seine Meinung bilden.

Mikros

angenagtKommen wir nun zu den Mikros. Die meisten von euch kennen diese Caches. Oft trifft man als Behälter Filmdosen an. Vorteil – sie sind günstig und ein kleines Logbuch mit Stift hat darin Platz. Nachteile sind z.B. Nagerangriffe und das der Deckel nicht richtig schließt.

pet Um einiges haltbarer sind da die sogenannten Petlinge. Diese sind echt stabil und Nager beißen sich daran die Zähne aus, wenn sie nicht den Verschluss erwischen. Ein weiterer Vorteil ist das sie durchsichtig sind und deshalb auch gut als Station für einen Multi dienen können indem man einen Hinweis darin versteckt der auch ohne öffnen lesbar ist. Hier würde ich dann den Verschluss mit Kleber sichern.

Wichtig finde ich noch bei diesen Geocaches die Behälter etwas zu sichern. Damit meine ich z. B. das befestigen mit einer Schnur, Magnet oder Kabelbinder. Auch dadurch verhindert man das sie von Tieren “entführt” werden.Auch ein paar unauffällige Steine vor der Dose wirken oft Wunder.

Meine persönliche Meinung:

Gerade “Newbies” legen als ersten Cache oft einen Mikro aus. Vielleicht weil sie bisher einige Mikros gefunden haben und dies dann als normal ansehen oder weil es einfach ist und wenig Geld kostet. Bitte schaut euch vor dem legen eines Mikros erst mal ein paar Caches an. Mikros nur da wo es unbedingt nötig ist und nix anderes geht. Überlegt euch ob der ausgewählte Platz überhaupt eine Dose benötigt. Ist er wirklich sehenswert oder wollt ihr nur etwas verstecken damit ihr auch einen eigenen Cache habt? Mit dahin geworfenen Mikros tut ihr keinen einen Gefallen. Gerade wenn eine normale Dose an einer Location Platz hat sollte man Mikros vermeiden. Ich denke so beliebt sind Mikros eigentlich nicht, aber wie gesagt meine persönliche Meinung.

Kommen wir jetzt zu den nächsten Größen.

Small, Regular und Large.

lockdose Unterschied ist hier erst einmal das ein Small ca. 1,5 l fasst. Alle Dosen zwischen Filmdosengröße und 1,5l Inhalt fallen darunter. Der Regular wird wohl die am meisten verwendete Cachegröße sein. Ganz grob, alles was zwischen 1,5 l und 20 l liegt ist ein Regular. Ab 20 l spricht man dann von einem Large.

Auch hier sollte man auf eine gut verschließbare und dichte Dose achten. Bewährt haben sich die Lock & Lock Dosen. Vorteil ist hier der gute Verschluss und die Dichtung. Bei Kunststoffdosen sollte man auf einen guten Deckel achten. Bedenkt das sich die Dose verziehen kann. Billige Dosen zerbrechen leicht.

01ownFür unsere Caches verwenden wir aber meist Munitionskisten der US-Armee. US deswegen, weil diese über eine Dichtung verfügen und somit wieder richtig gut vor Feuchtigkeit schützen. Diese Kisten haben sich jetzt wirklich bei uns bewährt und können empfohlen werden.

Wenn ihr eine qualitativ gute Dose versteckt ist diese auch dicht. Vergesst also die Plastiktüten drum herum. Euer Cache wird dadurch nur ekelig da sich darin Feuchtigkeit sammelt und so manches Insekt. Die einzig sinnvolle Plastiktüte ist der Zippbeutel in dem sich das Logbuch befindet.

Auf die Large gehe ich jetzt nicht gesondert ein. Hier gehen eben auch Munitionskisten, Regentonnen, etc. :) Die Regeln sind hier eigentlich gleich.

Bei der Gestaltung oder Tarnung des Cachebehälters sind keine Grenzen gesetzt. Überrascht uns. :)

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Kommen wir jetzt mal zum Inhalt der Dosen.

Inhalt

logbuch antidote Das Wichtigste ist wohl das Logbuch. Ohne dem geht es nicht. Hier sollte man nicht den erstbesten Notizblock oder ein Blatt Papier nehmen. Viele geben sich hier sogar etwas Mühe und gestalten das Logbuch. Wenn es die Box zulässt kann man noch ein oder mehrere Stifte dazu zulegen und wenn es ein Bleistift ist sollte man einen Spitzer nicht vergessen. Das Ganze sollte dann in einen Zippbeutel nochmal vor Feuchtigkeit geschützt werden. Bewährt haben sich diese kleinen rot/schwarzen Büchlein, die es überall zu kaufen gibt.

stash Außerdem sollte ein Infoblatt im Cache nicht fehlen. Darauf sind Infos über Geocaching enthalten falls mal ein Muggel den Geocache finden. Dies soll vor Entfernung der Dose etwas schützen, ob es hilft sei mal dahingestellt. Schaden kann es auf jeden Fall nicht.

Weiterhin kann man seinen Cache ein Label verpassen. Macht einfach was her uns sieht richtig offiziell aus.label

Diese beiden Sachen wurden übrigens mit dem Cachelabel Generator V2 erstellt auf den ich in einem neuen Artikel noch gesondert eingehen werde.

erstfinderManch einer steuert dann noch ein paar Goodies bei. Von manchen Geocachern werden z.B. Erst-, Zweit-, oder Drittfinderurkunden angefertigt, die wiederum von anderen gesammelt werden.

Dies sind aber nur Zugaben zum eigentlichen Cache, manch einen freut es aber doch so eine “Urkunde” mit nach Hause zu nehmen.

Wir (G-e-c-k-o-s) haben es uns eigentlich angewöhnt diese Urkunden mir in unsere Caches rein zulegen.

Jeder wie er mag.

Wichtig ist es auch solche Sachen wie das Label, Urkunden, Cacheinfo oder Hinweise vor Feuchtigkeit zu schützen. Das Beste ist diese Dinge zu laminieren.

Ein Gerät um die 20-30 Euro sollte hier genügen. Lasst aber jedenfalls genügend Kleberand um das jeweilige Dokument stehen, ansonsten ist das laminieren nämlich für die Katz.

Tausch fair - Mach mit!Bei den Tauschmaterialien sollte man nur Sachen verwenden die einem auch selbst gefallen. Hier möchte ich auch nochmal auf unsere Aktion hinweisen.

Kaputte Sachen oder unvollständige Sachen benötigt niemand. Denk bitte an die Kinder die vielleicht mit suchen und dann bitter enttäuscht sind.

So das war es hier erst einmal, das Ganze wird aber fortgesetzt, schließlich gibt es noch sehr viel mehr für Newbies zu beachten. :D

Weitere Quellen:

[Tutorial] Wir legen einen Geocache! von 42Cacher

[Tutorial] Wir legen einen Geocache!  Ankündigung

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Über den Autor Gecko-1

Liebt den Unterhaltungsfaktor beim verstecken und suchen von Geocaches. Richtiger Name: Holger Hauptverantwortlicher von Geocaching-Franken.de und Gründungsmitglied des Gecocaching Teams G-e-c-k-o-s. Seit 2005 vom Geocache Virus infiziert. Außerdem ist er auch in der Fotografie Szene, abseits des Gewöhnlichen sehr aktiv. www.visual-dreams.de

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3 Kommentare

  • Ja, ich bin derjenige, der “CoburgGBF” gelegt hat, anfangs in einer DVD Box und kurzdrauf in einem Zip Beutel. Ich finde es aber nicht gut, das mich viele gleich mit Kritik zuschütteten, einige wurden sogar beleidigend und das muß doch nun wirklich nicht sein. Wie auch zb. der Owner der “Massenabfertigung”, wenn ihr alle Newbies so abwertend behandelt sehe ich schwarz. Helft lieber den Neulingen, zb durch ein eigenes Forum. Vielen Dank für dieses HowTo, war der richtige Weg!

    • Ja, beleidigen braucht man sich wirklich nicht lassen. Stimmt schon, wie man in den Wald schreit so hallt es heraus.

      Der Artikel hier ist eben gerade für “Newbies” gedacht und soll mit einem Augenzwinkern eben ein paar Tipps vermitteln.

      Der Owner der Massenabfertigung ist meiner Meinung aber eher kein Newbie mehr. Auch finde ich solche Caches absolut daneben, aber jeder hat einen anderen Geschmack. Frag mich nur was daran gut sein soll, kein schöner Platz, überall Muggels… tja für manche eben ein Punkt und das war wohl auch die Absicht dahinter.
      Ich finde wenn man diese blöden Punkte mal nicht als Anlass zum legen eines Caches nimmt kommen auch schon bessere Caches raus, denn dann sucht man wohl eher schöne Plätze aus.

      Ein eigenes Forum für Newbies? Brauchen wir doch nicht wirklich. Jeder kann hier bei uns in alle Rubriken seine Fragen stellen oder mitreden, eine Ausgrenzung von “Newbies” soll es hier nicht geben, schliesslich haben wir alle mal angefangen.

      Also, würde mich freuen wenn du in unserem Forum aktiv teilnimmst.

      http://www.geocaching-franken.de/forum/

  • Hallo,

    Reis-Körner oder die “Beilagen” zu diversen Elektro-Artikeln (enthalten Stockosorb, kann das 40-fache des Eigengewichts an Luftfeuchtigkeit aufnehmen) oder Baby-Windel-Teile ( auch Stockosorb) sorgen für eine sehr geringe Feuchtigkeit im Cache-Behälter.

    Wer Wüsten-Klima ( = Null Feuchtigkeit) im Behälter haben will, damit mal testen.

    Greetings
    RogerHaussmann@web.de

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