[Reviewer Bayern Info] Winterpause – so gehen wir vor

winterpause

Winterpause ist für Geocacher doch immer ein „reizendes“ Thema. Deshalb haben wir im Bayern-Team und mit Groundspeak nochmals darüber diskutiert und wollen euch über unsere Vorgehensweise informieren.

Das durchgestrichene Schneeflocken Attribut

Auch Groundspeak vertritt die Meinung, dass Caches im Winter nur dann temporär deaktiviert (disabled) werden müssen, wenn ein guter Grund dafür besteht.

gc_winter-no
Ansonsten genügt das Attribut, bei Schnee nicht machbar.
Dies ist auch unsere Meinung im Bayern-Team.

Dieses Attribut gibt es und dieses hat wie die anderen auch einen Zweck.  Attribute sind nicht nur zur Dekoration des Listings gedacht. Deshalb sollte man ihnen auch Beachtung schenken. Wenn dies manche Geocacher nicht tun, dann sollten sie sich auch nicht im Nachhinein darüber beschweren. Auch sollte jeder Geocacher wissen, wann eine Suche abzubrechen ist, da ansonsten der Cache geschädigt werden kann. Soviel Verantwortungsbewusstsein kann / muss / sollte man jedem wohl zutrauen.

Vorgehensweise in Bayern

Owner deren Geocaches 2 Monate deaktiviert sind werden von uns angeschrieben. In anderen Regionen kann dies aber schon nach 4 Wochen geschehen, was völlig Guideline konform ist. Dies wird zu 99% durch tabula.rasa und Sabbelwasser passieren, da sie bei uns die Reaper Funktion übernehmen. Hier also nicht auf unsere Kollegen herum hacken, die diese recht undankbare Aufgabe übernehmen, denn jemand muss es ja tun. ;) Wenn dann als Grund der Deaktivierung „Winterpause“ genannt wird bekommt ihr folgende Anfrage geschickt. Dies geschieht auch bei Caches mit oben genannten Grund, die vor den 2 Monaten bei uns bekannt werden.

Gibt es hier einen speziellen Grund für eine Winterpause? Dann diesen bitte am Beginn des Listings nennen, inklusive der geschätzten Daten von wann bis wann der Cache nicht verfügbar sein kann. Wenn der Cache einfach nur bei winterlichen Bedingungen (Frost, Schnee) nicht funktioniert, dies bitte in das Listing schreiben und das durchgestrichene Schneeflockenattribut setzen. Jeder Sucher ist in der Lage solche Bedingungen selbst zu erkennen. Eine Deaktivierung des Listings ist dafür weder nötig noch erwünscht.

 Bitte schreibe innerhalb von 2 Wochen eine erklärende Notiz oder aktiviere dieses Listing, andernfalls werden wir diesen Cache wie einen normalen temporarily disabled Cache behandeln müssen und diesen archivieren.

Solltet ihr also solch eine Nachricht erhalten, so müsst ihr nun unbedingt in der festgelegten Frist handeln. Ansonsten erfolgt eine Archivierung ohne nochmalige Rücksprache mit dem Owner. Bitte versteht, dass wir hier so vorgehen, da ansonsten der Arbeitsaufwand viel zu hoch wäre. (Archivierung – schaut mal in diesen Artikel. Dort findet ihr Infos dazu.)

Nochmal die Kurzform

Wenn innerhalb der 14 Tage Frist keine Reaktion seitens des Owners erfolgt ist erst einmal der Ofen aus.

Dies nicht falsch verstehen, aber es bringt die ganze Sache auf dem Punkt.

Wie immer gilt:

Kommuniziert mit uns. Wenn wir von euch Infos bekommen, können wir auch entsprechend handeln.

Tipp

Screenshot_1 Screenshot_3
Wenn ein Cache im Winter nicht machbar ist, einfach am Anfang eures Cachestitels „WINTERPAUSE – Cachetitel“ schreiben und das durchgestrichene Schneeflocken Attribut setzen. Dadurch sollte es kaum noch „Ausreden“ geben, wenn doch jemand nach diesem Cache sucht. Dafür muss man seinen Cache nicht deaktivieren. ;)

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Über den Autor Reviewer Bayern Info

Unter diesem Benutzernamen werden die verschiedensten Info über Neuigkeiten rund um Reviewerthemen in Bayern und gegebenenfalls darüber hinaus veröffentlicht werden. Weitere Infos findet ihr natürlich weiterhin auf GC-Reviewer.de Im Moment besteht unser Team aus: Reviewer Bayern buttnmandl, Peter Puffin, Sabbelwasser, tabula.rasa, UrbanWalker und walpot

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24 Kommentare

  • Hallo,

    evtl. würde sich auch noch das Attribute „Seasonal Access Only“ http://www.geocaching.com/images/attributes/seasonal-yes.gif empfehlen, wenn z.B. der Zugang zur Dose nur in bestimmten Monaten möglich ist.

    Noch deutlicher kann man werden, wenn man den Titel entsprechend erweitert, um z.B. „[WINTERPAUSE]“, „[WINTERRUHE]“ etc. Natürlich am besten am Beginn des Titels. Da bekanntlich Cacher gerne mal nur den halben Titel (auf ihren Gerät) lesen können.

    Allerdings befürchte ich halt, dass es eine nicht zu verachtende Menge an Cachern gibt, die trotzdem losziehen und anschließend die Schuld für den Fehlschlag beim Owner suchen, dass dieser wieder einmal kein 24/7/365 Service bietet bzw. Stage und Final schnee- und eisfrei hält.

    Gruß
    CachingFoX

  • Wenn man sich die derzeit existierenden Caches mit „Winterpause“ im Titel ansieht, ist mein Eindruck, dass diese Winterpausenregelung teilweise, sagen wir mal: sehr kreativ genutzt wird.

    Da gibt es z. B. Caches, bei denen absichtlich vom Owner Stages entfernt wurden, so dass sie nicht gelöst werden können. Diese Caches wurden mit dem Icon und „Winterpause“ im Titel versehen, sind aber aktiv. Ist das wirklich so gedacht? Ich verstehe obigen Text so, dass die Icon+Winterpause-Lösung heißt: „der Cache ist zwar vor Ort, kann aber bei entsprechender Witterung ggf. nicht gefunden werden“. Ein Cache, der völlig unabhängig vom Wetter wegen fehlender Stationen nicht gefunden werden kann, sollte meines Erachtens auch deaktiviert werden (und genauso wie in allen anderen Fällen ggf. auch vom Reviewer archiviert werden, wenn man denn diese „Reaper Funktion“ haben will).

    Ein anderes Beispiel: Caches, die meinem Verständnis nach nur deshalb nicht gelöst werden können, weil sie eine Wartung benötigen. Die Lösung: „Winterpause“.

    Oder ein Cache, bei dem das Hauptproblem ist, dass er wegen einer Baustelle derzeit nicht erreichbar ist. Die Lösung: „Winterpause“.

    Natürlich weiß ich nur, was da jeweils in dem Listing steht und mein Eindruck mag dem Einzelfall nicht gerecht werden. Aber eine Regelung die es ermöglicht, einer Archivierung durch den Reviewer einfach zu entgehen, indem man „Winterpause“ dranschreibt, kann’s irgendwie nicht sein.

    Um das klar zu sagen: die „Reaper Funktion“ sehe ich sehr ambivalent. Es ist klar, dass man kaum darauf verzichten kann. Andererseits kann sie leider auch ziemlich viel Schaden anrichten. In jedem Fall: wenn man sich entschieden hat, das zu machen, sollte es kein billiges Schlupfloch geben. Auch nicht, wenn es gerade Winter ist.

    Der Bratwurstesser

    • Ja, genau diese „kreative“ Vorgehensweise lässt uns ja so handeln.

      Wenn Owner Stationen entfernen und den Cache trotzdem aktiviert haben ist das nicht Sinn und Zweck. Da gibt es dann eben die Möglichkeit eines NM oder vielleicht auch NA Logs.
      Es ist definitiv nicht so von uns gedacht.

      Keine Lust zur Wartung ist einer der Hauptgründe, dass einfach so eine Winterpause als Grund nicht zieht. Deswegen wird da von uns nachgefragt.

      Ich habe etwas den Eindruck, dass das mit der Winterpause nicht ganz verstanden wurde. Wir lassen uns die Gründe schon erklären und manchmal gehen die angegebenen Gründe eben nicht um eine Winterpause zu rechtfertigen. Das wieder Leute das Ganze ausnützen wollen, ist leider nichts Neues.

      Winterpause ist definitiv kein Freibrief um sich z.B. vor einer Wartung zu drücken.

  • Pingback: Cachepodcast #160 | Cachepodcast

  • Dieser Artikel ist zwar nett geschrieben, geht jedoch leider total an der Realität vorbei.
    Den Kommentar:
    „Gibt es hier einen speziellen Grund für eine Winterpause? Eine Deaktivierung des Listings ist dafür weder nötig noch erwünscht.

    Wenn der Cache einfach nur bei winterlichen Bedingungen (Frost, Schnee) nicht oder schlecht erreichbar ist, dann dies bitte in dass Listing schreiben, das durchgestrichene Schneeflocken-Attribut setzen und das Listing wieder aktivieren. Jeder Sucher ist in der Lage solche Bedingungen selbst zu erkennen.“

    Habe ich auf meine Caches, die ich für die Winterpause deaktiviert habe, auch bekommen und wusste nicht, ob ich jetzt lachen oder weinen sollte? Fakt ist nun mal, dass sich (zumindest in meiner Region) der Großteil der „Cacher“ weder um Attribute, noch Einträge im Listing oder Notes des Owners kümmert. Die Aussage „Jeder Sucher ist in der Lage solche Bedingungen selbst zu erkennen.“ ist reines Wunschdenken.
    Anstatt die Reviewer froh sind, dass sich die Owner darum kümmern, dass ihre Caches durch solch eine Aktion geschützt und somit länger erhalten bleiben, kommt eine Androhung zur Archivierung. Das verstehe wer will, ich aber nicht. Ich hoffe nur, dass „mein“ Reviewer nicht in ein 08/15 Schema verfällt und den Hintergrund meiner Deaktivierung versteht und akzeptiert. Falls nicht stelle ich mal eine Frage aus der Sicht eines Owner:
    Wer repariert denn die Caches, die wegen eines Deaktivierungsverbotes zerstört werden – die Reviewer sicherlich nicht, oder?

    In diesem Sinne viele Grüße vom
    INTERCEPTOR

    PS
    Das Attribut „bei Schnee nicht machbar“ war und ist bei all meinen Caches aktiviert.

    • Hier wird leider so argumentiert:

      Wenn beim Fußball viele Leute die Regeln nicht einhalten, aktzeptieren oder sich nicht damit beschäftigen und deshalb den Ball in die Hand nehmen, anstatt mit den Füßen zu spielen, nehme ich einfach den Ball weg.

      Wenn ein Großteil der Leute in der Community sich nicht an Regeln hält dann krankt die Community und nicht die Spielregel.

      … und nein, wir Reviewer reparieren deinen Cache nicht. Wir sind dafür da das die Richtlinien eingehalten werden.
      Was auch immer wieder vergessen wird, dass wir Reviewer auch Cacher sind und viele von uns auch einige Caches selbst als Owner haben und uns es nicht anders als allen anderen Cacheowner geht.

      Wenn das alles nur Wunschdenken ist, die Caches kaputt gemacht werden, etc. dann krankt es an anderer Stelle bei unserem Hobby.

      • Das es durchaus an anderer Stelle krankt, da gebe ich Dir ja vollkommen Recht und es ging mir auch nicht darum, dass ich die Reviewer als Deppen abstemple. Ganz im Gegenteil – ich ziehe meinen Hut vor der Arbeit, die hier geleistet wird.
        Es gibt bei diesem Hobby halt nun mal das Problem, dass ich als Owner keine Sanktionen aussprechen kann. Ob das gut ist oder nicht, dass lasse ich jetzt mal im Raum stehen. Fakt ist aber, dass alleine ich als Owner in der Pflicht stehe, wenn ein Cache zerstört wird. Da kann es 1000 Cacher geben, die sich an alle Regularien halten, der eine, der dies nicht macht, bringt jedoch das ganze System zu Fall.
        Wie sieht denn die Alternative aus, wenn die Caches nicht deaktiviert werden sollen / dürfen?
        Ich bin für jeden konstruktiven Hiweis dankbar.

        Gruß
        INTERCEPTOR

        • Auch das Argument der 1000 „guten“ und dem 1 schwarzen Schaf könnte man ja auf jede Jahreszeit übertragen. Diese Leute wird es immer geben und da kannst auch nichts schützen.

          Alternativen kann ich dir persönlich jetzt auch nicht groß nennen. Wenn du sensible Stages schützen willst, diese vielleicht mit einer Alternativstage tauschen, etc.

          Gegen Dummheit und Rücksichtslosigkeit kann man Caches nicht schützen, außer man legt keine. Dass ist meine persönliche Meinung.

  • Pingback: DSM062 – Disclaimer | die schweigende Mehrheit

  • Wenn ich mit dem Oregon losziehe fehlen mir die Attribute auf dem Gerät.
    Ja, ich weiß das es diverse „Umwege“ gibt um diese mit hochzuladen, ist mir aber zu kompliziert.
    Vielleicht sollte sich bei Groundspeak mal jemand darum kümmern das die Attribute auf allen Geräten so angezeigt werden das sie auch Beachtung finden.
    Es gibt genügend Dosen die bei winterlichen Bedingungen Schaden nehmen (mechanisch) oder einfach nicht findbar sind.
    Eine vorübergehende Deaktivierung ist doch da ein gutes Mittel um den Cache zu schützen.
    Gruß zwooker.

    • Was ich nicht verstehe, sind Geocacher die eben einfach die Suche stoppen, wenn sie merken, es könnte der Cache Schaden nehmen. Sieht man dann nur noch den Punkt?

      Mechanische Stationen nehmen Schaden – die suchenden Caches sollten hier dann einfach mal das Hirn einschalten und die Suche stoppen.

      Nicht findbar – die suchenden Caches sollten hier dann einfach mal das Hirn einschalten und die Suche stoppen. Wo ist das Problem.

      Das Ganze hat nicht mal mit den Attributen was zu tun, sondern mit Rücksicht nehmen und gesundem Menschenverstand.

      Gerade jetzt werden schon seit November Caches in Winterpause geschickt. Die Frage ist hier wirklich, hat der Owner nur keine Lust auf die Wartung?
      An den Temperaturen und dem vielen Schnee kann es ja bisher nicht gelegen haben.

  • Muss mich jetzt auch mal melden.
    Wir sehen die Winterpause als Schutz der Caches. Wenn 5 cm Schnee liegen und jede menge Fußspuren in das Gebüsch führen schaut doch jeder Muggel, Förster oder Jäger nach was da los war und schon ist wieder eine Station, Finale oder aufwendige Bastelei weg und dann beginnt erst recht der Stress. Nur weil mal wieder wie viele sich nicht an den gesunden Menschenverstand gehalten haben.
    Mir scheint das so, das hier nur noch Statistikcaches gewollt sind. Alle Multis die Aufwendig gestaltet worden sind dürfen in den Wintermonaten nicht mehr geschützt werden.
    Es lebe die Leitplanke, hoch genug um geschützt zu sein vor Schnee und meist mit geräumter Zufahrt.
    Mit lieben Grüßen
    Maincacher

    P.S. Haben bereits einen Reviewer gesagt das wir eine Station mit Wasser haben und diese im Winter logischerweise nicht machbar ist. Als Antwort haben wir zurückbekommen: Der Cache muss zu jeder Zeit machbar sein. Soviel zum Erklären der Sachlage.

  • Auf was hier gar nicht eingegangen wird sind Caches die zB auf Grund von Fledermauspopulationen deaktiviert werden. Auch Caches im Wasser sind im Winterhalbjahr nicht unbedingt machbar und der verantwortungsvolle Owner sammelt dann ggfs die Dosen ein und deaktiviert die Listings. Es ließen sich noch einige Beispiele aufzählen, die eine zeitweise Deaktivierung von Caches über einen längeren Zeitraum als nur wenige Wochen rechtfertigen.

    Da ist es mit einem Attribut nicht getan, denn wie hier schon angemerkt wurde, kann man als Owner alles richtig gemacht haben und die Cacher scheren sich trotzdem nicht darum. Bei einem deaktivierten Listing zucken die meisten aber schon und schauen mal warum das so ist.

    Vielleicht wäre es sinnvoll nicht nur über die Auslegung der aktuellen Guidelines zu diskutieren, sondern auch mögliche, sinnvolle Erweiterungen in die Diskussionen mit dem HQ einzubringen. Ein solches Feature könnte ja sein, das man als Owner eben auch Listings- bzw. Caches in eine Art Ruhemodus versetzen kann. Dieser Modus könnte sich sogar automatisch nach einer zu definierenden Dauer beenden, idealerweise mit einer Vorabbenachrichtigung des Owners damit dieser vorher nochmal den Cache checkt bzw. Stationen oder Dosen wieder auslegt. Rein technisch kann das kein Problem sein, nur wollen muss man.

    Was ich auch ein bisschen befremdlich finde, dass hier so betont wird, dass es sich um eine Vorgehensweise der GC-Reviewer in Bayern handelt.

    Stimmen sich denn die Reviewer nach Bundesländern sortiert mit dem HQ ab?

    • Deaktivierung wegen Federmausschutz ist hier nicht das Thema. Das ist weiterhin mehr als erwünscht und hier ist der Owner sogar verpflichtet.

      Wenn nach einem Grund für die Winterpause gefragt wird, dann heißt das eben, dass man hier auch mit dem Reviewer reden soll.

      Wenn Cacher das Attribut einfach nicht beachten oder beachten wollen, warum ist dann Groundspeak oder die Reviewer schuld? Da liegt doch das Problem deutlich woanders. Muss man dann alles so anpassen, weil ein paar Geocacher eben absolut rücksichtslos sind? Schade wenn dem so ist. Ist meiner Meinung nach aber der völlig falsche Ansatz.

      Dein angesprochenes Feature … könnte sehr schnell zum „ich bin einfach zur faul für eine Wartung Feature werden“. Solche Sachen werden mittlerweile immer sehr gerne ausgenutzt. Ist auch schade aber auch eine Tatsache.

      Es ist nicht nur eine Vorgehensweise der Bayern Reviewer. Wir informieren aber hier wie wir es handhaben. Dies wird auch in anderen Regionen so gemacht. Vielleicht geben wir aber hier etwas mehr Luft nach oben. (Wir greifen nach 2 Monaten ein, manche Regionen schon nach 1 Monat).

  • Pingback: Geocaching Podcast: Bier°27 – Müllerbräu Black Barley

  • Ein großes Problem in dem Zusammenhang: Das Winter-Attribut ist nicht klar definiert. Ich erinnere mich an eine größere ergebnislose Diskussion im Geoclub dazu. Hier wäre mal eine offizielle Klarstellung angebracht (Job für die deutschen Reviewer) und evtl. auch eine Differenzierung nach Schnee und Frost (dazu müßte GS die Attribute ändern).

    Wenn die Reviewer einfach nur einen harten Kurs fahren, ist vorprogrammiert, daß Owner sich für Winterpausen Workarounds suchen, sprich mogeln. Damit ist dann auch niemandem geholfen.

    • Rein technisch gesehen ist da schon alles klar definiert. Das Symbol heißt ja „not available for winter“. Frei übersetzt also „im Winter nicht verfügbar“.
      Ergo vom Dezember bis März sollten die Dosen in Ruhe gelassen werden.
      Jetzt kommt bestimmt gleich der Einwurf: „Ja aber so ist das doch gar nicht gemeint …“. Darauf kann ich abern ur sagen: „So steht es aber da!“.
      Die ganze Geschichte widerspricht sich doch aber sowieso. Es gibt halt das o.g. Symbol, was sagt, dass der Cache „Winterpause“ hat und gleichzeitig steht die Anforderung, dass der Cache ganzjährig verfügbar sein muss.

      BTW
      Regeln macht halt der, der am längeren Hebel sitzt.

  • Hallo zusammen,

    der Einwurf von Interceptor:
    „Es gibt halt das o.g. Symbol, was sagt, dass der Cache “Winterpause” hat und gleichzeitig steht die Anforderung, dass der Cache ganzjährig verfügbar sein muss.“

    ist meiner Meinung nach der springende Punkt! Hier ist bei diesem Widerspruch eindeutig eine Neuregelung notwendig!

    Vorschlag1: Warum kann GS also nicht eine vollautomatische Archivierung nach mehr als 2 Monaten Deaktivierung einer Dose einbauen? Hat ein Owner keine Zeit, sofort zur Dose zu springen, sind 2 Monate ein wirklich ausreichender Zeitraum. Hat der Owner keine Lust auf Wartung, ist nach 2 Monaten sowieso Ende für die Dose. Und das ganze Rumgeärgere für euch Reviewer hätte dann auch ein Ende. Bei 30€ Jahresgebühr für Premium-Members ist sicher genug Geld bei GS übrig, so eine automatische Archivierung zu programieren, was meint ihr?

    Zum Thema Winterpause:
    Ich bin selbst Betroffener Cacher mit Caches in einer echten Schneeregion (mitunter 60 – 100 cm Schnee über mehrere Monate hinweg). Und auch ich habe mir bei den Dosen Mühe gegeben, sie thematisch zu gestalten. Wenn es also das Attribut „Im Winter nicht verfügbar“ (Durchgestrichene Schneeflocke) gibt und ich aus reiner Angst vor bewusstem oder unbewusstem Cacher/Muggle-Vandalismus meine Dosen deaktiviert (und zuhause gewartet) habe, so kam das der Community absolut zugute. Die Caches sind nämlich nach dem Schnee noch funktionsfähig und auffindbar.

    Und übrigens: Es hat sich bisher kein einziger Cacher bei mir über die Winterpause beschwert. Ist denn das Problem Winterpause nun wirklich ein Problem? Wenn ja, wer hat ein Problem damit oder wer macht gar ein Problem daraus? Wenn nein, weshalb müssen wir uns überhaupt damit hier in Bayern beschäftigen? Wie machen es die Cacher in Österreich, der Schweiz, Baden-Württemberg?

    Es grüßt ein Wintercacher

  • Leider werden Attribute kaum beachtet (und auf manchen GPSr nicht angezeigt). Klar könnte man nun sagen, da sind die Geocacher selbst schuld. Aber so einfach ist das nicht. Es liegt auch an GS, die die Einhaltung korrekt gesetzter Attribute nicht genug verfolgt.
    Beispiele:
    Attribut <10km und im Listing steht 1,5km
    Für Kinder empfohlen, bei einem T5er oder einem einfachen Tradi mit Petling
    Cache benötigt Wartung, ist immer an auch wenn das Problem schon behoben ist.
    usw. usw. so könnte ich für fast jedes Attribut etwas aufzählen.

    Wie soll man da den Attributen vertrauen???

    Außerdem sind von der Winterpause oft auch Elektronikcaches betroffen. Das hat dann nichts damit zu tun ob Schnee liegt sondern mit den Temperaturen! Also was bringt dann das Attribut "bei geschlossener Schneedecke nicht zu finden" ??

    Was ist daran so unmöglich einen Geocache für 2-3 Monate zu deaktivieren??? Es gibt keinen vernünftigen Grund dafür!!
    Dagegen werden vernachlässigte Geocaches wo schon seit monaten das Logbuch nass ist oder ähnliches, der Owner schon seit einem Jahr nicht mehr online war, einfach liegen gelassen.

    Also sorry…. da läuft kräftig was schief!! Und das immer einfach auf die Cacher zu schieben und GS ist fein raus, ist der falsche Weg!!

    • 1,5km sind kleiner als 10km, was ist daran falsch.
      Für Kinder empfohlen bei einem T5 – Einschätzung des Owners, ich als Reviewer frage dann zwar nach, aber der Owner entscheidet. Hatte ich erst.
      Cache benötigt Wartung Attribut verschwindet wenn der Owner einen „Wartung durchgeführt“ Log schreibt.

      Wie soll bitte da GS was machen?

      Bei der Winterpause kann auch an die Reviewer herangegangen werden und die Gründe der Pause beschrieben werden. Danach kann entschieden werden.

      Die Sache mit er Deaktivierung wird leider auch immer wieder sehr gerne von Ownern ausgenutzt, die keine Lust haben ihre Caches zu warten. Deswegen ist dies schon ein Problem. Würden nicht immer wieder Cacher nach Richtlinienlücken suchen und vieles auf die Spitze treiben wäre Vieles kein Problem.

      GS schiebt hier nichts auf die Cacher. Die Cacher sind nun mal für ihre Caches verantwortlich.

  • Pingback: Cachepodcast #198 – kalibrierte Kühe | CACHEPODCAST

  • Der Winter 2015/16 ist vorbei und auch in diesem bin ich über viele Winterpausen gestolpert. Die Idee mit [Winterpause] im Namen fand ich sehr Hilfreich.
    Da es bei mir in der Gegend auch mal Wochen ohne Schnee und Frost gab, konnte in den Winterpausen gut gesucht werden, war auch nicht anders als im Spätherbst.
    Allerdings kann ich auch nicht nachvollziehen was so schlimm an einer regulären Winterpause mit Deaktivierung ist. Wenn die Dose, nach sagen wir 4 Monaten, nicht aus dem Winterschlaf aufgeweckt wird, sehe ich eine Archivierung als gerechtfertigt.
    Die Argumente das hier faule Owner eine Hintertür suchen um keine Wartung vorzunehmen kann ich nicht nachvollziehen. Da diese Owner auch im Sommer keine Lust haben. Meist wollen eher aktive Owner ihre Dosen schützen und genau denen wird das Leben schwer gemacht.

    Da es diese Regeln nun mal gibt müssen wir uns wohl oder übel daran halten.

    Gruß Crusher

    • Das Argument der faulen Owner ist halt nur ein Argument von Groundspeak bzw der deutschen Reviewer. In anderen Ländern geht das problemlos und den Ownern wird damit geholfen, die Caches werden geschützt. Nur in Deutschland ist das scheinbar nicht möglich.
      Das Icon interessiert (sorry für die Wortwahl) keine Sau. Ich habe es an meiner eigenen Serie gesehen. Wenn man seine Caches durch solche Maßnahman schützen will, bekommt man vom zuständigen Reviewer lediglich den dezenten Hinweis, dass man sich als Owner doch mal überlegen sollte, ob die Caches vernünftig ausgelegt sind, wenn man sie im Winter nicht suchen kann.
      Ich sag nur: Daumen hoch, für diese verständnisvolle Zusammenarbeit!

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